Eindrücke von der Vollversammlung · Gemeinsamer Start der Kirchenentwicklung 2030
14.02.2022 |
Eine Rückmeldung lautete darum auch: Über die zukünftigen Strukturen im Detail Bescheid zu wissen ist nicht entscheidend wichtig für den Willen zur Mitarbeit. Natürlich war dieses Treffen nur ein erster, gemeinsamer Auftakt. In der Zukunft werden sehr viel mehr die genannten örtlichen Besonderheiten, Möglichkeiten und Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Zum Beispiel wird die Seelsorgeeinheit Höri wieder, wie es bis 2008 schon im Dekanat war, ein Teil der Pfarrei Neu „Östlicher Hegau“. Darum werden sich die Mitwirkenden am jeweiligen lokalen Projekt „Östlicher Hegau“ oder „Konstanz – Allensbach – Reichenau“ zukünftig auch öfter getrennt zusammen finden.
Nicht nur wir, viele Menschen in der ganzen Diözese warten auf Entscheidungen, um vor Ort die Zusammenführung der bisherigen Pfarreien in gute Bahnen zu leiten: Nach der Diözesanen Pastoralkonferenz, die am 25./26. März 2022 und 1./2. Juli 2022 in Freiburg stattfindet, sehen wir klarer. Dort werden die Grundentscheidungen diskutiert, die sich aus dem Projekt Kirchenentwicklung 2030 ergeben. Auf deren Grundlage wird Erzbischof Stephan anstehende Entscheidungen zur strukturellen und inhaltlichen Neuausrichtung der Erzdiözese Freiburg treffen.
Für die professionelle Vorbereitung und Moderation der eineinhalbstündigen Versammlung im digitalen Raum gilt ein besonders großes Dankeschön Constance Weber und Doris Nübel vom Caritasverband Konstanz!
Es war, ist und bleibt sehr erfreulich, dass so viele Menschen die Einladung zu einer ersten Vollversammlung am 8. Februar 2022 angenommen haben. Denn zeitweise waren es genau hundert Interessierte, die sich aus den unterschiedlichen Bereichen der beiden zukünftigen Pfarreien Neu „Konstanz – Allensbach – Reichenau“ und „Östlicher Hegau“ kommend online versammelten.
„Vertreter*innen der Ursprungsorganisationen“ war der technische korrekte Ausdruck, mit dem aber genau genommen einfach Engagierte aus den Pfarrgemeinderäten, hauptamtliche Mitarbeiter*innen in verschiedenen pastoralen Feldern, Vertreter*innen aus Bildungseinrichtungen und Caritasverbänden, Klöstern, Religionslehrer*innen, Erzieher*innen gemeint sind. Sie alle konnten sich in dieser ersten großen Zusammenkunft im Hinblick auf die Kirchenentwicklung 2030 wahrnehmen und erlebten, dass es doch immer noch einige Menschen gibt, die sich für die Zukunft der Kirche in unserer Gegend einsetzen wollen.
Grundlegende Informationen über Zeitplanungen, anzugehende Prozesse und zukünftige Strukturen waren das erste Anliegen des Abends. Das klingt nicht nur so, das war auch ein etwas trockenes Brot und wurde als „anstrengend, ermüdend und sehr theoretisch“ im Anschluss von den Teilnehmer*innen zurück gemeldet. In den Austauschrunden der Kleingruppen wurde aber ebenso deutlich der Wunsch nach „Mehr“ geäußert: Mehr Austausch und gemeinsames Arbeiten über und an den (Kirchen-) Visionen, mehr Arbeit und Absprachen an und zu den konkreten Vorschlägen für Arbeitsgruppen. Eine überaus große Bereitschaft zur engagierten Mitarbeit auf dem Weg zu einer zukünftigen Kirche war spür- und hörbar. Überhaupt stießen die Themen der Arbeitsgruppen, die sich in der Herbstsitzung der Dekanatskonferenz gebildet hatten, auf das größte Interesse (siehe Grafik). Viele Teilnehmer*innen brachten sofort Ideen für weitere Arbeitsgruppen ein. In diesen ging es sowohl um die jeweils wichtigen Themen „vor Ort“ als auch um das stärkere in-Blick-nehmen von verschiedenen gesellschaftlichen Milieus. Und die ehrliche Wahrnehmung der Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen.
Grundlegende Informationen über Zeitplanungen, anzugehende Prozesse und zukünftige Strukturen waren das erste Anliegen des Abends. Das klingt nicht nur so, das war auch ein etwas trockenes Brot und wurde als „anstrengend, ermüdend und sehr theoretisch“ im Anschluss von den Teilnehmer*innen zurück gemeldet. In den Austauschrunden der Kleingruppen wurde aber ebenso deutlich der Wunsch nach „Mehr“ geäußert: Mehr Austausch und gemeinsames Arbeiten über und an den (Kirchen-) Visionen, mehr Arbeit und Absprachen an und zu den konkreten Vorschlägen für Arbeitsgruppen. Eine überaus große Bereitschaft zur engagierten Mitarbeit auf dem Weg zu einer zukünftigen Kirche war spür- und hörbar. Überhaupt stießen die Themen der Arbeitsgruppen, die sich in der Herbstsitzung der Dekanatskonferenz gebildet hatten, auf das größte Interesse (siehe Grafik). Viele Teilnehmer*innen brachten sofort Ideen für weitere Arbeitsgruppen ein. In diesen ging es sowohl um die jeweils wichtigen Themen „vor Ort“ als auch um das stärkere in-Blick-nehmen von verschiedenen gesellschaftlichen Milieus. Und die ehrliche Wahrnehmung der Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen.
Eine Rückmeldung lautete darum auch: Über die zukünftigen Strukturen im Detail Bescheid zu wissen ist nicht entscheidend wichtig für den Willen zur Mitarbeit. Natürlich war dieses Treffen nur ein erster, gemeinsamer Auftakt. In der Zukunft werden sehr viel mehr die genannten örtlichen Besonderheiten, Möglichkeiten und Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Zum Beispiel wird die Seelsorgeeinheit Höri wieder, wie es bis 2008 schon im Dekanat war, ein Teil der Pfarrei Neu „Östlicher Hegau“. Darum werden sich die Mitwirkenden am jeweiligen lokalen Projekt „Östlicher Hegau“ oder „Konstanz – Allensbach – Reichenau“ zukünftig auch öfter getrennt zusammen finden.
Nicht nur wir, viele Menschen in der ganzen Diözese warten auf Entscheidungen, um vor Ort die Zusammenführung der bisherigen Pfarreien in gute Bahnen zu leiten: Nach der Diözesanen Pastoralkonferenz, die am 25./26. März 2022 und 1./2. Juli 2022 in Freiburg stattfindet, sehen wir klarer. Dort werden die Grundentscheidungen diskutiert, die sich aus dem Projekt Kirchenentwicklung 2030 ergeben. Auf deren Grundlage wird Erzbischof Stephan anstehende Entscheidungen zur strukturellen und inhaltlichen Neuausrichtung der Erzdiözese Freiburg treffen.
Für die professionelle Vorbereitung und Moderation der eineinhalbstündigen Versammlung im digitalen Raum gilt ein besonders großes Dankeschön Constance Weber und Doris Nübel vom Caritasverband Konstanz!
Die lokalen Projektkoordinator*innen
Günther Schmidt, Clemens Trefs, Heinz Vogel (Östlicher Hegau) und Vanessa Esper, Ralph Haas, Thomas Mitzkus, Regina Münch (Konstanz – Allensbach – Reichenau)
Günther Schmidt, Clemens Trefs, Heinz Vogel (Östlicher Hegau) und Vanessa Esper, Ralph Haas, Thomas Mitzkus, Regina Münch (Konstanz – Allensbach – Reichenau)

