Stellvertretender Pfarrer steht fest

07.10.2024 | Ekkehard Baumgartner

 
Anfang Oktober wurde mit der Bekanntgabe weiterer Leitungspersonen der künftigen Pfarreien ein nächster Meilenstein der Kirchenentwicklung 2030 erreicht. 
 
Für unsere künftige Pfarrei wurde Ekkehard Baumgartner als Stellvertretender Pfarrer berufen. 

 
Ekkehard Baumgartner wurde 1962 in Offenburg geboren. Er wuchs in Bad Säckingen auf und machte dort Abitur. Während der Zeit bei der Bundeswehr reifte seine Entscheidung zum Theologiestudium, das ihn nach Freiburg und München führte. Es folgte ein Diakonisches Jahr in einem Frauenhaus in Pforzheim, danach ein Gemeindejahr in Mosbach. 
 
Er wurde 1991 in Bad Säckingen zum Priester geweiht. Nach der Vikarszeit in Stutensee und Ettlingen war Ekkehard Baumgartner von 1995 bis 2001 Jugendpfarrer in Freiburg und Kooperator am Freiburger Münster. Von 2001 bis 2015 war er Pfarrer der Seelsorgeeinheit Endingen am Kaiserstuhl und ist seit 2015 Pfarrer der Seelsorgeeinheit Sigmaringen. 
 
Von Sigmaringen kommt er im Sommer 2025 an den See: „Die Entwicklungen um die Kirchenentwicklung 2030 haben den Wechsel nahegelegt, zugleich freue ich mich sehr auf die Menschen, die Gemeinden und die neue Aufgabe in der Pfarrei St. Zeno Radolfzell.“ 
 

 
Zum Leitungsteam der künftigen Pfarrei werden neben dem leitenden Pfarrer Heinz Vogel und dem Stellvertretenden Pfarrer Ekkehard Baumgartner noch eine Leitende Referentin / ein Leitender Referent sowie eine Pfarreiökonomin / ein Pfarreiökonom gehören. 
Die Stellenvergabe für die Leitende Referentin / den Leitenden Referent ist aktuell noch nicht abgeschlossen. 
Das Bewerbungsverfahren für die Pfarreiökonomin / den Pfarreiökonom läuft noch bis zum Frühjahr 2025.
 
Gemäß Kirchenrecht obliegt dem Pfarrer die Leitung einer Pfarrei, wobei er mit seinem Amt verbundene Aufgaben delegieren kann. So wurden im Zuge des Zukunftsprozesses Kirchenentwicklung 2030 zusätzliche Funktionsstellen geschaffen, an die der Pfarrer künftig differenzierte Leitungsaufgaben übergeben wird. Damit einher geht ein neues Verständnis von Leitung im Team, das aus den genannten vier Personen besteht. Mit diesem Prinzip sollen in den künftigen Räumen unter anderem die pastorale Vielfalt, Kreativität und Handlungsspielräume gefördert werden.