Pfarreiökonom steht fest
19.11.2024 |
Gerold Bayer
Mitte November wurde mit der Bekanntgabe weiterer Leitungspersonen der künftigen Pfarreien ein nächster Meilenstein der Kirchenentwicklung 2030 erreicht.
Gerold Bayer wird Pfarreiökonom unserer künftigen Pfarrei.
Der Pfarreiökonom ist verantwortlich für die Vermögensverwaltung in Abstimmung mit dem leitenden Pfarrer und dem Pfarreivermögensverwaltungsrat. Diese umfasst insbesondere das nichtpastorale Personal, Immobilien, Finanzen, Kindertageseinrichtungen und die Organisation der pfarrlichen Verwaltung. Er ist Dienst- und Fachvorgesetzter des nichtpastoralen Personals der Kirchengemeinde.
Gerold Bayer wurde 1964 in Klengen/Schwarzwald geboren. Nach seinem Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl hat er unterschiedliche Aufgabenbereiche in leitender Funktion in der Kommunalverwaltung durchlaufen, bevor er 2014 in den Dienst der Erzdiözese Freiburg gewechselt ist. Bis 2021 war er als stellvertretender Leiter der Verrechnungsstelle Radolfzell tätig und übernahm anschließend deren Leitung. Als Leiter dieser Verrechnungsstelle ist er auch schon bislang mit den Gegebenheiten in der Kirchengemeinde vertraut.
„Ich freue mich sehr, dass mir das Vertrauen entgegengebracht wurde und ich im Verwaltungsvorstand die Geschicke der Kirchengemeinde mitbegleiten darf.“
Zum Leitungsteam der künftigen Pfarrei wird neben dem leitenden Pfarrer Heinz Vogel, dem Stellvertretenden Pfarrer Ekkehard Baumgartner und dem Pfarreiökonom Gerold Bayer noch eine Leitende Referentin / ein Leitender Referent gehören.
Die Stellenvergabe für die Leitende Referentin / den Leitenden Referent ist aktuell noch nicht abgeschlossen.
Gemäß Kirchenrecht obliegt dem Pfarrer die Leitung einer Pfarrei, wobei er mit seinem Amt verbundene Aufgaben delegieren kann. So wurden im Zuge des Zukunftsprozesses Kirchenentwicklung 2030 zusätzliche Funktionsstellen geschaffen, an die der Pfarrer künftig differenzierte Leitungsaufgaben übergeben wird. Damit einher geht ein neues Verständnis von Leitung im Team, das aus den genannten vier Personen besteht. Mit diesem Prinzip sollen in den künftigen Räumen unter anderem die pastorale Vielfalt, Kreativität und Handlungsspielräume gefördert werden.

